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5 Gründe, warum die Handynummer im Kundenservice nicht die 1. Wahl ist

Markus Mayr | 10. April 2018

Zugegeben: Es klingt verlockend. Die Mobilfunknummer ist ja bereits vorhanden – warum diese also nicht einfach als zentrale Kontaktnummer Ihres Unternehmens angeben? Spart doch Zeit und Ressourcen, oder? Was auf den ersten Blick als praktische Lösung erscheint, entwickelt sich binnen kürzester Zeit zur großen Herausforderung. In diesem Blogartikel erfahren Sie, welche Nachteile Sie in Kauf nehmen müssen, wenn Sie eine gewöhnliche Handynummer für Ihren Kundenservice nutzen.

Ausgezeichneter Kundenservice funktioniert nicht ohne Telefon. Kunden in Österreich greifen im direkten Kontakt mit einem Unternehmen nach wie vor am liebsten zum Hörer. Viele Unternehmen schrecken jedoch vor der Einrichtung einer Servicerufnummer zurück und verwenden stattdessen eine herkömmliche Mobilfunknummer als zentrale Kontaktnummer. Oft, weil diese "einfach schon da" ist. Die Ernüchterung kommt meist schnell. Denn: Der vermeintlich einfache und ressourcenschonende Weg bewirkt in Wahrheit das komplette Gegenteil!

5 Nachteile: Deshalb sollten Sie keine Mobilfunknummer als Kontaktnummer für Ihr Unternehmen nutzen

1. Eine Handynummer lässt Ihr Unternehmen unprofessionell wirken

Eine Studie von MindTake-Research bestätigt: Kunden bewerten eine Mobilfunknummer aufgrund ihres "privaten Charmes" unprofessioneller als eine kostenlose 0800-Servicerufnummer. Eine Handynummer kann sich somit negativ auf Ihre Vertrauenswürdigkeit auswirken. Riskieren Sie niemals das Vertrauen, das Ihre Kunden Ihnen schenken. Es ist Ihr Garant für höheren Umsatz.

Dieses No-Go gilt im Übrigen ganz besonders für den E-Commerce. Bei Online-Shops ohne Servicerufnummer steigt die Anzahl der Warenkorb-Abbrüche aufgrund fehlenden Vertrauens. Daher unser Tipp: Nutzen Sie Ihre Chance und signalisieren Sie von Anfang an Seriosität und Professionalität.

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Studie:
Gratis-Hotlines im Kundenservice (Quelle: MindTake Research)


2. Eine Handynummer behindert Ihren Workflow

Auch wenn Sie es vielleicht in der Gründungsphase noch nicht glauben können: Szenarien, in denen eine Handynummer im Kundenservice ungünstig ist, gibt es mehr als Sie vielleicht denken.

Wie reagieren Sie etwa in Ihrer Freizeit oder in Ihrem Urlaub auf Anrufe? Was tun Sie, wenn das Handy am Wochenende klingelt? Oder spätabends? Natürlich könnten Sie das Mobiltelefon abschalten, doch eine praktikable Lösung sieht anders aus.

Dank einer Servicerufnummer als allgemeine Kontaktnummer können Sie all diesen Herausforderungen von Anfang an professionell entgegenwirken. Keine Sorge: Eine Servicerufnummer ist schnell, unkompliziert und günstig eingerichtet. Auch als Ein-Mann- oder Ein-Frau-Betrieb können Sie dank einer Servicerufnummer telefonischen Support zu festgelegten Zeiten anbieten. Jede 0800-Nummer lässt sich übrigens auch ganz problemlos auf in- und ausländische Handys weiterleiten.

Lesen Sie dazu auch: Wie 0800-Servicerufnummern Unternehmen erfolgreicher machen

3. Eine Handynummer behindert den Workflow Ihrer Mitarbeiter

Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen wächst. Angenommen, Sie arbeiten nach mehreren Monaten nicht (mehr) alleine, sondern mit einem Team. Der Vorteil: Sie können Ihr Team mit dem täglichen Kundenkontakt beauftragen – schließlich verfügen ja auch Ihre Mitarbeiter über ein Firmenhandy. Doch wie stellen Sie sicher, dass der Anrufer zum richtigen Ansprechpartner verbunden wird? Wie gehen Sie vor, wenn Mitarbeiter die Stelle wechseln oder gar aus dem Unternehmen ausscheiden?

Die Mobilfunknummer eines Ihrer Mitarbeiter als zentrale Kontaktnummer anzugeben, ist deshalb wenig professionell. Daher unser Tipp: Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter in der effizienten Abwicklung von Kundenanrufen, indem Sie von Anfang an auf ein professionelles Telefonsystem im Hintergrund setzen. Dank intelligentem Routing können Sie eingehende Anrufe effizient steuern – Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken.

4. Eine Handynummer signalisiert keine Kostenfreiheit

Zeigen Sie maximale Kundennähe und erleichtern Sie Ihren Kunden die Kontaktaufnahme. Hohe Servicebereitschaft macht sich bezahlt: Kostenfreie 0800-Nummern generieren erwiesenermaßen um bis zu ein Viertel mehr Anrufe für Bestellungen als herkömmliche Kontaktnummern.

Und mehr noch: Ein gutes Service-Erlebnis am Telefon beeinflusst die Kundenloyalität nachhaltig positiv. Verpassen Sie also nicht die Möglichkeit, Ihrem Unternehmen dank herausragendem Kundenservice einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen!

5. Eine Handynummer ist unflexibel

Last but not least: Mit einer Handynummer als zentrale Kontaktnummer verpassen Sie die Chance auf zahlreiche praktische und effiziente Features im Kundenservice. Individuelle Ansagen, Warteschleifen, Auswahlmenüs und Durchwahlen – es gibt viele Möglichkeiten, eine Servicerufnummer zu 100 % an Ihr Unternehmen und Ihre Kunden anzupassen, und das gleich für mehrere Länder oder sogar Kontinente. All diese Vorteile bleiben Ihnen bei einer simplen Handynummer verwehrt oder sind zumindest nur in Ansätzen realisierbar.

 

Fazit: Von Anfang an professionell dank Servicerufnummer

Hervorragender Kundenservice macht sich bezahlt: Unternehmen mit einer kostenfreien Servicehotline generieren um bis zu 25 Prozent mehr Kundenkontakt und damit letztlich höheren Umsatz.

Hartnäckig hält sich übrigens das Gerücht, die Einrichtung einer Servicehotline wäre eine teure Investition. Was viele nicht wissen: Eine Servicerufnummer ist preislich oft günstiger als ein klassischer Handyvertrag. Überzeugen Sie sich davon gerne in unserem 0800-Nummern Online-Shop.

Sie suchen noch mehr Tipps für ausgezeichneten Telefonsupport? Laden Sie unseren kostenlosen Leitfaden herunter und erfahren Sie alle Vorteile einer Servicerufnummer:

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Über den Autor

Markus Mayr

Product Manager Voice Services bei atms

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Über dieses Blog

Guter Kundenservice ist Ihnen wichtig? Super, uns auch! Deshalb beleuchten wir das Thema hier aus unterschiedlichen Perspektiven und geben Unternehmen Tipps für ihren erfolgreichen Kundendialog im Smartphone-Zeitalter.
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Autoren

Sonja Schwarz, Digital & Content Manager | atms
Markus Buchner | atms
Eva Maria Möseneder | atms
Markus Mayr | atms
Christian Rupitsch | atms
Katrin Wagner | atms
Lukas Baumgartner | atms
Markus Scherer | atms

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