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Interview: „Cloud-Telefonie ist in den Unternehmen angekommen“

Sonja Schwarz | 29. August 2016

Vorbei sind die Zeiten, als die VoIP-Telefonie lediglich ein Thema für IT-Nerds war. Inzwischen entdecken immer mehr Unternehmen die Vorteile cloudbasierter VoIP-Lösungen als flexible und zeitgemäße Alternative zu herkömmlichen Telefonanlagen. Christian Rupitsch, seit sieben Jahren Product Manager Voice Services bei atms, beantwortet der atms-Redaktion die häufigsten Fragen, die er von Kunden zur IP-Telefonie und zur atms IPBX gestellt bekommt.

 


[atms-Redaktion]: Die atms hat ihr Produktportfolio um eine Cloud-Telefonanlage, die atms IPBX, erweitert. Warum jetzt und wie unterscheidet sich die atms IPBX-Lösung von anderen?

[Christian Rupitsch, Product Manager Voice Services bei atms]: Wir beobachten, dass die VoIP-Telefonie für Unternehmen immer mehr zum Thema wird und als realistische Alternative gesehen wird. Die atms IPBX besticht sicherlich durch ihre zahlreichen modernen Funktionen und die besonders einfach zu bedienende Weboberfläche, die es auch Laien ermöglicht, die Telefonanlage zu bedienen. Darüber hinaus ist sie mit allen österreichischen Handynetzbetreibern kompatibel. Auch der persönliche Support durch unser erfahrenes atms-Team ist jedem Kunden garantiert – das gibt es nicht bei jedem Anbieter.


Was sind, kurz gefasst, die augenfälligsten Vorteile einer Cloud-Telefonanlage für Unternehmen?

Ein entscheidender Punkt ist, dass eine IPBX mit jeder Unternehmensgröße mitskaliert und einfach über den Internet-Browser zu bedienen ist. Da hohe Einmalinvestitionen bei der Anschaffung wegfallen und teure Wartungsverträge überflüssig werden, schont sie das Budget der Unternehmen. Außerdem stehen intelligente Funktionen zur Verfügung, die es bei althergebrachten Anlagen einfach nicht gibt. Zum Beispiel den Absender einer E-Mail anrufen, indem man die Telefonnummer in der Signatur anklickt.


Braucht man trotzdem noch Tischtelefone auf jedem Schreibtisch?

Nein, herkömmliche Tischtelefone sind nicht mehr zwingend notwendig. Wahlweise kann mit Smartphones, DECT- Schnurlosgeräten oder über den PC mit Headset telefoniert werden. Wer auf den gewohnten Telefonapparat am Schreibtisch nicht verzichten möchte, nutzt einfach ein SIP-fähiges Endgerät.


Ist eine IPBX nur für Neugründer interessant oder lohnt sich der Umstieg auch für bestehende Unternehmen?

Über eine Telefonanlage denken naturgemäß zumeist Neugründer nach. Aber auch Unternehmen, die etwa neue Standorte eröffnen oder in der Mitarbeiterzahl wachsen, stehen vor der Frage der Standortvernetzung und Erweiterung des Systems. Nicht zu vergessen sind etablierte KMUs, deren Wartungsverträge der alten Anlage auslaufen. Eine gehostete Telefonanlage aus der Cloud lohnt sich daher nicht nur für kostensensible Startups, sondern auch für all jene Firmen die alte, zumeist teure Wartungsverträge ablösen möchten oder die IT-Dienstleistung outsourcen wollen.


Können Unternehmen dann über ihre vorhandene Internetleitung telefonieren?

Bei entsprechender Bandbreite kann über den bestehenden Internetprovider VoIP-telefoniert werden. Aus Qualitäts- und Sicherheitsgründen empfehlen wir jedoch einen eigenen atms VoIP-Anschluss. Dieser Anschluss ist dann ausschließlich dem Versand und Empfang der Sprachpakete gewidmet.


Warum nicht einfach Skype nutzen – ist das nicht viel einfacher und gratis?

Skype ist keine Telefonanlage und bietet daher auch nicht solch ein umfassendes Featureset wie die atms IPBX. Man erhält bei Skype auch keine Festnetznummer aus Österreich und kann auch keine Notrufe tätigen. Als erweiterte Option arbeiten wir jedoch bereits an Schnittstellen, um unseren Kunden die geschäftliche Nutzung von Skype in Kombination mit der atms IPBX zu ermöglichen.


Mit welchen Kosten ist für die atms IPBX monatlich zu rechnen?

Nach einem initialen Setup, zahlt man lediglich eine geringe Grundgebühr je User und Monat. Dabei sind bereits mehrere Durchwahlen, Endgeräte und ein sehr umfangreiches Featureset inkludiert. Bei einem Startup beispielsweise mit fünf Usern und Telefonen, bei denen drei das Handy mitnutzen, fallen 42 Euro je Monat an, die Setup-Kosten sind einmalig 99 Euro.

Informieren Sie sich hier über die Preispakete der atms IPBX für jede Unternehmensgröße.


Wenn die Nutzer mit mehreren Endgeräten telefonieren, kommt dann dabei nicht ein ziemliches „Rufnummern-Durcheinander“ heraus?

Auch dafür gibt es eine Lösung namens „One-Number-Konzept“. Egal, ob die atms IPBX mit dem Smartphone oder einem anderen VoIP-tauglichen Endgerät genutzt wird, der Nutzer ist immer über dieselbe Rufnummer erreichbar, zum Beispiel Festnetznummer und Durchwahl, und kann über diese auch hinaustelefonieren. Dies ist auch für ganze Nutzergruppen möglich, was etwa im Customer Support sehr viel Sinn macht.

 

Möchten Sie mehr zur atms IPBX wissen?

Hier finden Sie weitere Informationen zu Funktionen und Preisen sowie ein Erklärvideo. Die atms-Spezialisten beraten Sie gerne persönlich und beantworten Ihre Fragen - kontaktieren Sie uns!

Mit unserer kostenlosen Planungs-Checkliste haben Sie alle Tasks für den reibungslosen Umstieg auf VoIP-Telefonie im Blick:

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Über den Autor

Sonja Schwarz

Digital & Content Marketing Manager bei atms

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Über diesen Blog

Guter Kundenservice ist Ihnen wichtig? Super, uns auch! Deshalb beleuchten wir das Thema hier aus unterschiedlichen Perspektiven und geben Unternehmen Tipps für ihren erfolgreichen Kundendialog im Smartphone-Zeitalter.
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Autoren

Sonja Schwar, Digital & Content Manager
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Christian Rupitsch
SAD
LBA
Markus Scherer

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